1. Workshop im Verbundvorhaben MEMO
28. und 29.02.2008 in Wittenburg

Neben den monatlichen stattfindenden Arbeitberatungen trafen sich die Akteure des Verbundes zu einem ersten inhaltlichen Austausch Ende Februar 2008.
Ziel des 2-tägigen Workshops war eine Bestandsaufnahme bezüglich der Ziele und Vorhaben des Verbundvorhabens sowie eine Überarbeitung der ersten Arbeitshypothesen aus der Phase der Projektinitiierung und Antragstellung. Gleichzeitig sollten neue Kollegen die Chance erhalten, an die bereits geführten Diskussionen anzuknüpfen und eigene Vorstellungen einzubringen.

Pamela Buggenhagen führte in die Thematik mit einem Vortrag zur Fragen berufsbezogener Grundbildung ein und stellte den Bezug zu den Projektideen her. Die anschließende Diskussion zeigte die unterschiedlichsten Erfahrungen der Praktiker aus den Bildungseinrichtungen mit den thematisierten Grundbildungsproblemen ihrer Teilnehmer, aber auch gemeinsame Vorstellungen bezüglich zukünftiger Unterstützungsmöglichkeiten.
 

 

Im weiteren erfolgte, moderiert durch Dr. Bernd Floßmann, eine intensive Beschäf-tigung mit den Arbeitshypothesen für die Projektarbeit der nächsten 3 Jahre.
Im Ergebnis kam es zu einer stärkeren Fokussierung verbunden mit einer Redu-zierung der vormals 16 Hypothesen auf 6 umfassendere Arbeitshypothesen sowie eine Reformulierung dieser Arbeitshypo-thesen.

 

Auch war Zeit und Raum notwendig, um noch offene Fragen, eventuelle Konflikten wegen verschiedener Interessen im Verbund,  Arbeitsfelderverschiedenheiten, Aspekte der Finanzen, Klientelunterschiede und anderes zu klären. Deutlich wurde, dass es durchaus Unterschiede in der Perspektive zwischen eher umsetzungsorientierten Bildungs­einrichtungen und einer transferorientierten Forschungseinrichtung gibt. Die Reflexion dieser Aspekte begründete noch stärker die Notwendigkeit der Arbeit im Netzwerk, um Theorie und Praxis intensiver miteinander zu verknüpfen.

Vor Klärung der Thesen:   Nach Klärung der Thesen:
     
 

Alle Teilnehmer schätzten dann auch im Ergebnis der Diskussion ein, dass nunmehr ein hohes Maß an Klarheit erreicht ist. Dies sowohl in Bezug auf die persönlichen MEMO als auch auf die Ziele der jeweiligen Partnereinrichtung.