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Fa chtag |
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"Berufsbezogene nachholende Grundbildung – ein Koffer
voller Chancen…"
am 01.10.2010 im Hotel "Crowne Plaza" in Schwerin
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Tagungsprogramm |
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Erste Schritte in die Arbeitswelt |
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Die Migrantinnen und Migranten im
Teilprojekt von SBW absolvieren seit 31. Mai 2010 ihr
betriebliches Praktikum. Sie arbeiten in den
verschiedensten Unternehmen der Stadt Schwerin. Die
praktische Arbeit ist ein wichtiger Abschnitt für alle
Teilnehmer, müssen und können sie doch jetzt anwenden,
was sie gelernt haben. Aller Anfang ist schwer, aber der
Spaß an nützlicher Arbeit überwiegt bei allen. Nach der
verdienten Sommerpause geht es dann mit neuem Elan
weiter. |
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Neue Mitglieder in der "Initiative
berufsbezogene Grundbildung Mecklenburg-Vorpommern" |
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Die Gründungsmitglieder - das itf
Schwerin, die AGENTUR DER WIRTSCHAFT, die RegioVision
GmbH Schwerin und die abc Bau GmbH - begrüßen ganz
herzlich zwei neue Mitglieder in der Runde. |
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Die All Pütter gGmbH/
Produktionsschule Westmecklenburg ist seit
dem 21. Juni 2010 Mitglied im
Qualitätsverbund zur berufsbezogenen
Grundbildung in Mecklenburg-Vorpommern. Die
All Pütter gGmbH/ Produktionsschule
Westmecklenburg setzt sich für die
Interessen junger Menschen mit schulischen
Schwierigkeiten ein.
Als Mitglied der „Initiative Berufsbezogene
Grundbildung Mecklenburg-Vorpommern“ wird
sich die Produktionsschule Westmecklenburg
vor allem der engen Verzahnung von Arbeiten
und Lernen zur Entwicklung beruflicher
Handlungskompetenzen sowie zur Verbesserung
der Grundbildung widmen.
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Das DUDEN INSTITUT für
Lerntherapie Rostock wurde am 25. Juni 2010
als Mitglied aufgenommen. Das Duden Institut
für Lerntherapie widmet sich Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen, die im
Regelunterricht wesentliche Grundlagen der
Mathematik, des Lesens und Rechtschreibens
nicht in ausreichendem Maße erwerben können
bzw. konnten. Als Mitglied der „Initiative
Berufsbezogene Grundbildung
Mecklenburg-Vorpommern" setzt sich das Duden
Institut für Lerntherapie insbesondere für
die Klärung von Versagenshintergründen, eine
ganzheitliche Unterstützung der Betroffenen
und ihre Persönlichkeitsentwicklung sowie
die Professionalisierung der Arbeit von
Pädagoginnen und Pädagogen ein. |
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IX. Berufsbildungstage
Mecklenburg-Vorpommern in Greifswald |
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„Potenziale entwickeln –
Regionen stärken“ - unter diesem Motto berieten am 10.
und 11. Juni im BiG - Bildungszentrum in Greifswald auf
den diesjährigen Berufsbildungstagen
Mecklenburg-Vorpommern mehr als 100 Experten aus
Bildung, Wirtschaft und Politik Strategien, die in der
Region vorhandenen Potenziale der beruflichen Aus- und
Weiterbildung aufzugreifen und gezielt zu entwickeln.
Bereits zum 9. Mal stellten die Berufsbildungstage
Mecklenburg-Vorpommerns aktuelle Trends, Innovationen
und Herausforderungen in der beruflichen Bildung einem
breiten Fachpublikum zur Diskussion. Als sehr ermutigend
werten die Organisatoren eine breite Beteiligung von
Vertretern der Landespolitik, der Kommunen und
Bedarfsträger. Dies verdeutliche, dass die Probleme bei
den zuständigen Stellen wahrgenommen werden und man an
zukunftsfähigen Lösungen sehr interessiert sei. So
zeigte Georg Normann, Referatsleiter für Berufliche
Bildung im Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und
Tourismus, in seinem Grußwort ein sehr realistisches
Bild, der sich aus den gegenwärtigen gesellschaftlichen
Entwicklungen ergebenden Herausforderungen. |
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Im Rahmen der
Eingangsreferate sprach Pamela Buggenhagen
zum Thema „Berufsbezogene nach-holende
Grundbildung … ist mehr als Lesen, Schreiben
und Rechnen - Anforderungen aus der
Wirtschaft“ und konnte damit sowohl die
Ziele und ersten Ergebnisse des
Verbundvorhabens MEMO darstellen als auch
auf die „Initiative berufsbezogene
Grundbildung“ hinweisen.
Am 2. Tag der Tagung gestalteten die Akteure
aus dem Verbundvorhaben MEMO einen eigenen
Workshop. Kerstin Fligge (SBW) moderierte
unter dem Motto: “Lern- und
Arbeitsmaterialien zur nachholenden
berufsbezogenen Grundbildung“ dieses, vor
allem an die Praktiker in den
Bildungseinrichtungen gerichtete, Forum.
Aus jedem der Teilprojekte wurden
interessante Lernaufgaben vorgestellt,
anhand derer deutlich werden konnte, was,
für wen und warum in der zurückliegenden
Projektlaufzeit entwickelt oder genutzt
wurde. Anhand dieser Materialien entwickelte
sich dann auch eine rege Diskussion zur
besonderen Problematik der Betroffenen.
Die Gespräche mit den Teilnehmern der Tagung
machten deutlich, dass das Thema
„Grundbildung“ viele der Bildungsakteure
anspricht. Sogar Vertreter von Hochschulen
stellen bei ihren Studenten zunehmende
Probleme hinsichtlich der Grundlagen von
Rechtschreibung und Grammatik fest und sind
auf der Suche nach geeigneten Instrumenten
zur Verbesserung dieser Fähigkeiten. |
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Vorinformation zum Fachtag
„Berufsbezogene nachholende Grundbildung – ein Koffer
voller Chancen …"
am 01.10.2010 in Schwerin |
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Im Jahr 2010 wird das
Verbundvorhaben „Neue Lernwege: Mentoring-Modelle zur
Entwicklung persönlicher Lebenschancen und zur
gesellschaftlichen Integration durch nachholende
Grundbildung im Kontext von Erwerbstätigkeit“ - MEMO -
zu Ende gehen. |
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Aus diesem Grund möchten
die Verbundpartner - SBW Aus- und
Fortbildungsgesellschaft, RegioVision
Schwerin GmbH, IMBSE GmbH, AGENTUR DER
WIRTSCHAFT, ALL Pütter gGmbH /
Produktionsschule Westmecklenburg sowie das
itf Innovationstransfer- und
Forschungsinstitut Schwerin - auf den
Fachtag „Berufsbezogene nachholende
Grundbildung - ein Koffer voller Chancen“ am
01.10.2010 in Schwerin hinweisen. |
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Vorgesehen ist, neben 1-2
Fachvorträgen zum Themenkreis „Berufsbezogene
Grundbildung“ an Thementischen die zahlreichen
Ergebnisse und Erkenntnisse der Teilprojekte ausführlich
vorzustellen und mit den Gästen in einen spannenden
Erfahrungsaustausch zu treten. Ansprechen möchten wir
dazu Pädagogen, Weiterbildner, Berufspädagogen,
Geschäftsführer von Bildungsunternehmen, Vertreter der
Landes-ministerien Bildung und Wirtschaft, der
Sozialpartner, der Bundesagentur für Arbeit und ARGEn
sowie Unternehmer, aber auch Teilnehmer aus unseren
Kursen.
An dem Programm wird gegenwärtig gearbeitet - Anregungen
und Meinungen werden gern entgegen genommen. Die
Einladung und das Tagungsprogramm werden rechtzeitig
verschickt, eine Reservierung des Termins in Ihrem
Kalender würde uns sehr freuen. |
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Mobile
Medienwerkstatt in der Produktionsschule Westmecklenburg
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Der Vorteil
einer mobilen Medienwerkstatt ist es, dass sie auch zu
den Lernenden kommen kann. Diesen Vorzug konnten die
Mitarbeiter und Teilnehmer des MEMO-Teilprojektes in der
Produktionsschule Westmecklenburg in der letzten
Aprilwoche nutzen. Aus organisatorischen Gründen war es
ihnen nicht möglich, ihren monatlichen „Ausflug" zur
Medienwerkstatt des MEMO-Projektpartners IMBSE im April
2010 anzutreten. Werner König (Tutor und
Verantwortlicher für die Medienwerkstatt) packte seine
sechs Laptops ins Auto und fuhr nach Greven. Die
jugendlichen Teilnehmer des MEMO-Projektes in der
Produktionsschule nutzen gerne die Möglichkeit, mit
Hilfe der modernen Medien ihre Kenntnisse im Lesen,
Schreiben und Rechnen zu verbessern.
Das
MEMO-Projekt in der Produktionsschule Westmecklenburg
zielt darauf ab, berufs-bezogene Grundbildung in ein
Mentoring-Modell zu betten, das neben der Arbeitswelt
auch die Lebenswelt der Jugendlichen mit großen
Defiziten im Lesen, Schreiben, Rechnen, im Umgang mit
Medien sowie im Arbeits- und Lernverhalten
berücksichtigt.
Im Fokus des Mentoring stehen zwei Aspekte. Die beiden
Mentorinnen (Dr. Monika Schellenberg bzw. Astrid Junek)
unterstützen die Jugendlichen zusätzlich zu ihrem
Werkstattalltag, sich elementare berufsbezogene bzw.
werkstattbezogene und interessengeleitete
Grundfertigkeiten des Lesens, Schreibens, Rechnens und
Nutzens moderner Medien anzueignen und zu trainieren.
Darüber hinaus begleiten sie die Jugendlichen
individuell und in Abstimmung mit dem Werkstattpädagogen
und den Lehrkräften in der persönlichen und beruflichen
Entwicklung.
Die Nutzung der
Medienwerkstatt zählt zu den monatlichen Höhepunkten im
Projekt. Mit Hilfe der Lernplattform
www.ich-will-lernen.de
können die Jugendlichen entsprechend ihrem Niveau
und Potenzial selbstständig Lernaufgaben bearbeiten und
kontrollieren.
Es ist für sie immer wieder eine willkommene
Abwechslung, erworbene Kenntnisse eigenverantwortlich
auf der Lernplattform zu testen und zu üben und
natürlich auch, wenn die Zeit es zulässt und gute
Ergebnisse erreicht wurden, im Internet zu surfen oder
Musik zu hören. |
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MEMO für Auszubildende der abc Bau GmbH
Schwerin |
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Die mobile
Medienwerkstatt des MEMO-Verbundes wird
jeden Freitag in der abc Bau GmbH Schwerin
aufgebaut. Sieben Auszubildende des 2.
Lehrjahres des Ausbildungscentrums der
Bauwirtschaft Mecklenburg-Vorpommern bemühen
sich hier seit Oktober 2009 um die
Verbesserung ihre Grundbildung. Damit nutzen
sie eine zusätzliche Chance, ihre
Ausbildungen in den verschiedenen Bauberufen
(z. B. als Beton- und Stahlbauer,
Trockenbauarbeiter, Hochbauarbeiter,
Straßenbauarbeiter oder als Fliesen-,
Platten- und Mosaikleger) so gut wie möglich
zu absolvieren.
Als Teilnehmer des MEMO-Teilprojektes der
AGENTUR DER WIRTSCHAFT werden die „Jungs vom
Bau“ durch Werner König von der IMBSE GmbH
und Monika Hilla von der AGENTUR DER
WIRTSCHAFT betreut. Beide halten den Kontakt
zu den zuständigen Ausbildern der abc Bau
GmbH, die im Projekt als Mentoren für die
Auszubildenden tätig sind.
Mit Hilfe des Lernportals „www.ich-will-lernen.de“
arbeiten die Azubis daran, vor allem ihre
Rechenkenntnisse zu verbessern. Die Aufgaben
sind individuell auf den Kenntnisstand des
Einzelnen und auf die Anforderungen, die
durch den jeweiligen Ausbildungsberuf
gestellt werden, abgestimmt.
Werner König als Tutor
unterstützt die Arbeit mit der Lernplattform
durch zusätzliche individuelle Aufgaben. So
ist es für jeden Teilnehmer möglich, eigene
Schwerpunkte zu setzten und so lange zu
üben, bis die korrekten Lösungswege gefunden
und verstanden sind. Richtige Ergebnisse von
mehr als 80 oder sogar 90 % zeigen, dass die
Jugendlichen auf gutem Wege zu einem
erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung
sind. |
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Gründung der "Initiative berufsbezogene
Grundbildung
Mecklenburg-Vorpommern" |
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Am 16. April 2010
erfolgte in den Räumen der RegioVision GmbH
Schwerin die Gründung der "Initiative
berufsbezogene Grundbildung
Mecklenburg-Vorpommern".
Als Gründungsmitglieder
haben P. Buggenhagen für das itf Schwerin,
B. Heiden für die AGENTUR DER WIRTSCHAFT, J.
Brandt für die RegioVision GmbH Schwerin und
K. Kornatzki für abc Bau unter-zeichnet. |
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Nach dem von P.
Buggenhagen im Herbst 2009 gestarteten Rundruf nach
Interesse an einer solchen Initiative haben diese
Einrichtungen sofort Mitarbeit signalisiert und es
wurden über mehrere Beratungen hinweg entsprechende
Papiere erarbeitet sowie erste konkrete Aktivitäten
entfaltet.
Es sollen nun weitere Mitglieder gewonnen werden, in
erster Linie natürlich die Verbundpartner MEMO, darüber
hinaus weitere Akteure und Einrichtungen aus Politik,
Wirtschaft und Bildung.
Die Schweriner Volkszeitung berichtete am 22.04.2010 in
einem ausführlichen
Beitrag
zur Initiative. |
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Fachtagung
Grundbildung in Ludwigsfelde |
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Ines Zimmer
(SBW Schwerin) nahm am 22. April 2010 in Ludwigsfelde an
einer Fachtagung des LISUM teil. Nach der Begrüßung
durch Birgit Hensel vom LISUM sprach Johanna Schneider
von Equals zur Situation der Alphabetisierungs-
und Grundbildungsarbeit. Dazu wurde auch das Publikum
einbezogen. Allgemeine Meinung war, dass die Arbeit
aktuell etwas stagniert, dass es zunehmende
Schwierigkeiten in der Teilnehmergewinnung und auch oft
Probleme in der Finanzierbarkeit von Kursen gibt.
Ein interessanter Vortrag mit sehr anschaulichen
Beispielen und Zitaten von Teilnehmern des Projektes
SYLBE beschäftigte sich mit Lernanlässen und
Lernhindernissen. In diesem Forschungsprojekt wurden 20
Teilnehmer über längere Zeit beobachtet und befragt.
Am Nachmittag
teilten sich dann alle Besucher der Tagung in
Arbeitsgruppen auf.
Ines Zimmer besuchte das Seminar „Liest du noch - oder
verstehst du schon?" mit Andreas Brinkmann von
iChance. Er stellte die neuen Themenhefte im
Internet zum Downloaden vor, die sehr interessant sind
und sich gut für einen abwechslungsreichen Unterricht
eignen. Themenbereiche sind Arbeit und Beruf, Politik
und Wirtschaft, Hobbies und Interessen sowie Gesundheit.
Angesprochen werden eher jugendliche Lerner. Die Hefte
sind sehr umfangreich sowie vielseitig und enthalten
viel Material zum Differenzieren.
Die Internetadresse lautet:
www.chancen-erarbeiten.de/download/themenhefte.
Alles in Allem war es ein sehr
interessanter Tag, der gegen 16 Uhr endete und auch
viele neue Kontakte brachte. |
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Fachtagung
„Berufs- und Lebensorientierung" der
Gesellschaft zur Förderung der Erwachsenenbildung mbH |
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Ebenfalls am 22. April 2010 fand in
Strausberg eine Tagung statt, zu der Pamela
Buggenhagen eingeladen war, über die
Erfahrungen zum „Mentoring in der
Benachteiligtenförderung“ zu berichten. Die
immerhin 50 Minuten Zeit für den Vortrag
wurden mit den vielen Ergebnissen und
Erkenntnissen aus dem Verbundvorhaben MEMO
gefüllt und von den Zuhörenden interessiert
aufgenommen. In einem Workshop am Nachmittag
wurde dieses Thema dann noch vertiefend
diskutiert. Oderland TV strahlte über die
Tagung einen ca. 10 minütiger Beitrag aus,
der noch einige Zeit unter
http://www.oderland.tv
im Nachrichtenarchiv (Beitrag vom
23.04.2010) verfügbar ist. |
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5. MEMO-Workshop im Seglerheim
Schwerin |
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Am 25. und 26.
Februar 2010 fanden sich die Akteure des
Verbundvorhabens zusammen, um auf der Basis zahl-reicher
Ergebnisse und Erkenntnisse der zurück-liegenden
Projektarbeit weiter an zentralen Forschungsfragen zu
arbeiten.
Zwei der zu Projektbeginn gemeinsam entwickelten
Arbeitshypothesen, deren Überprüfung im Zuge der
Durchführung der Vorhaben realisiert wird, befassen sich
mit dem Mentoring – als besonderem Konzept zur
Unterstützung einer nachholenden Grundbildung:
"Der durch Mentoring unterstützte Erwerb von
Grund-bildung bietet eine besondere Chance für die
gesell-schaftliche Integration."
„Zielgruppenspezifische Mentoring-Modelle und
arbeits-platzorientiertes sowie tätigkeitsgerechtes
Lernen unterstützen die Kompetenzentwicklung
Benachteiligter."
Nach einer Zusammenfassung zu den bisher bereits
erarbeiteten Materialien zum Mentoring in der
Benach-teiligtenförderung, zur gemeinsamen Philosophie
und den Werten im Mentoring, zu den
Kompetenzanforderungen für Mentoren in der
Benachteiligtenförderung aber auch zu den
Rahmenbedingungen zur Umsetzung eines werteorientierten
Mentoring, wurde nun weiter an der Beschreibung der
teilprojektspezifischen Mentoring-Modelle gearbeitet.
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Am Ende des ersten Workshoptages lag für
jedes der Teilprojekte eine ausführliche und
strukturierte Darstellung zum jeweiligen
Mentoring-Modell vor. Am zweiten Tag wurden diese
Modelle den Geschäftsführungen der Verbundpartner
vorgestellt und diskutiert. Die ausgearbeiteten Modelle
sind nun Voraussetzung, um die Wirksamkeit der Modelle
zu betrachten und bis zum Ende des Projektes die oben
genannten Hypothesen zu prüfen. |
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MEMO-Beitrag auf
Fachtagung vom Duden Institut für Lerntherapie |
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Am
09. Januar 2010 führte das Rostocker Duden Institut eine
Fachtagung zum Thema: "Lese-Rechtschreibschwäche und
Rechenschwäche – individuelle und gesellschaftliche
Auswirkungen und Hilfen" im Festsaal der Helios-Kliniken
Schwerin durch.
"Menschen mit Beeinträchtigungen haben es
schwerer im Leben. Doch sie haben auch Stärken und ihnen
kann individuell geholfen werden. Uns geht es darum,
Vorurteile abzubauen und zu zeigen, dass ein
erfolgreicher Lebensweg zu meistern ist", sagte die
Leiterin des Duden Institutes, Dr. Bärbel Lorenz. Neben
den individuellen Anforderungen stellte Pamela
Buggenhagen im Rahmen eines Vortrages die eher
beruflichen und gesellschaftlichen Auswirkungen dar und
auch, welche Anforderungen die Wirtschaft an
Grundbildung stellt. Gleichzeitig konnte das
Verbundvorhaben MEMO und die dort, durch die
Teilprojekte, erprobten Modelle nachholender
Grundbildung vorgestellt werden.
Unter den rund 100 Teilnehmern der Tagung
waren vor allem Pädagogen aus Schulen der Stadt Schwerin
und der Landkreise Mecklenburgs, darunter auch
Pädagogen, die in Einrichtungen der Berufsbildung oder
der Weiterbildung tätig sind. Die Resonanz auf die
Erkenntnisse des MEMO-Projektes war insgesamt erfreulich
groß, im Rahmen der anschließenden Podiumsdiskussion und
in den Pausen gab es zahlreiche Nachfragen. Auch die
Presse war gut vertreten, so dass neben einem bereits
erschienenen Artikel in der Schweriner Volkszeitung auch
ein Beitrag in den abendlichen Nachrichten gesendet
wurde.
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SVZ-Pressebericht vom
7. Januar 2010 |
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Die Schwerinerin
Magdalena geht offen mit Ihrer Rechenschwäche um |
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download: Presseberichte
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Wanderung nach
Schwerin-Mueß |
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Nachdem im
Unterricht so viel von den Jahreszeiten und
dem Herbst geredet wurde, wollte unsere
Gruppe auch einen Tag lang die frische
herbstliche Luft, die Natur und die
Schweriner Umgebung erleben.
Also ging es am 7. Oktober 2009 auf eine
Wanderung zum Freilichtmuseum nach Mueß.
Das Schiff
brachte uns bis Zippendorf, von wo es dann
zu Fuß weiterging. |
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Vielen in der Gruppe fiel
das lange Laufen sichtlich schwer, alle
waren jedoch von der Landschaft und der
gemeinsamen Unternehmung begeistert.
Unterwegs tauschten wir
uns aus, welche essbaren Früchte und Pilze
bekannt sind und vor welchen man sich lieber
hüten sollte. Man wollte mich sogar davon
überzeugen, dass Eicheln essbar sind...naja,
das Kosten jedenfalls haben alle überlebt. |
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Im Museum
konnten dann alle sehen, wie die Menschen in
Deutschland vor über hundert Jahren lebten.
Einigen kamen die Lebensumstände jedoch
ziemlich vertraut vor, kannten sie doch
einiges auch aus ihrer Heimat. Besonders die
Maschinen und der Garten hatte es speziell
den Männern angetan.
Abgesehen von Beschwerden über Muskelkater
am nächsten Tag, war es ein sehr schöner Tag
für unsere Gruppe. |
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Fachtag
„Spannende Netze in der Alphabetisierung und
Grundbildung"
in Potsdam |
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Am 9. Oktober
2009 haben fünf MEMO-Akteure am Fachtag im Rahmen der
Veranstaltungsreihe „Netzwerkarbeit in der
Alphabetisierung und Grundbildung", die von den
Alphabetisierungsprojekten EQUALS und PAGES gemeinsam
durchgeführt wird, teilgenommen. Der Fachtag
thematisierte die Funktion von Netzwerken in der
Alphabetisierung und Grundbildung und wurde in
Kooperation mit der VHS Potsdam, der IHK Potsdam und dem
Brandenburgischen Volkshochschulverband e.V. gestaltet. |
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In
interessanten Vorträgen und 8 Workshops
wurden insbesondere drei Aspekte beleuchtet:
• Was lässt
sich mit Netzwerkarbeit in der
Alphabetisierung und Grundbildung erreichen?
• Welche
Herausforderungen gilt es dabei zu
bewältigen?
• Welche
Faktoren tragen zum Gelingen von
Netzwerkarbeit bei? |
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Für den Workshop 8
„Grundbildung auf dem Weg ins Unternehmen -
Anforderungen der Wirtschaft und Kooperationen mit
Unternehmen" waren gemeinsam das Projekt GRAWiRA der VHS
Hamburg und das Schweriner Verbundprojekt MEMO
verantwortlich. |
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Die
Projektkoordinatorinnen Ellen Abraham und Pamela
Buggenhagen gaben Einblicke in ihre Projekttätigkeit und
die bisherigen Ergebnisse. Dabei ging es insbesondere um
Projektnetzwerke, die bei beiden Verbünden ein
entschiedenes Kriterium für Erfolge der
Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit sind.
Netzwerkpartner sind auch eine Vielzahl von Unternehmen.
Beide Projekte konzentrieren ihre Arbeit u.a. auf die
Sensibilisierung der Wirtschaft für das Thema
„Alphabetisierung und Grundbildung", auf das Herstellen
von Kontakten zu Arbeitgebern sowie auf
Grundbildungsarbeit in Unternehmen. Dabei herrschte
Einigkeit darüber, dass Begriffe, wie „betriebliche
Weiterbildung für gering qualifizierte Mitarbeiter" oder
„Grundqualifikationen", leichter den Zugang zu
Unternehmen ermöglichen. Eine rege Diskussion der
Teilnehmenden zeigte deutlich, dass Grundbildungsarbeit
in Unternehmen eine große Herausforderung für alle
Projektakteure darstellt und nur eine enge,
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Arbeitgebern und
weiteren betrieblichen Multiplikatoren erfolgreich ist.
An weiteren interessanten Erfahrungsaustauschen
beteiligten sich die MEMO-Akteure in anderen Workshops.
So ging es z. B. um Grundbildung und Ausbildung. Es
stand u. a. die Frage zur Debatte: „Wie können
Jugendliche erfolgreich auf den Bewerbercheck der IHK
vorbereitet werden?"
Ein spannendes Thema wurde ebenfalls im Workshop 5
diskutiert: „Wie kann der Zugang zu verschiedenen
Zielgruppen ermöglicht werden? Welche Rolle spielen
Multiplikatoren in ARGEn und anderen Institutionen und
wie können sie unterstützt werden?" |
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Workshop in Bonn - ein
Gastbeitrag von Achim Scholz / abc Projekt Oldenburg
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Auf Einladung der Transferstelle
Alphabund kamen am 16. und 17. September 2009 41
Beteiligte des BMBF-Förderschwerpunktes „Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben zur Alphabetisierung und
Grundbildung für Erwachsene" und weitere sieben
Expertinnen zusammen, um gemeinsam zu Transferansätzen,
zu Fragen des Marketings und Vertriebes der
Projektprodukte sowie ihrer Nachhaltigkeit zu arbeiten.
Zur Einführung in die Diskussion und gemeinsame
Workshoparbeit gab es ein Impulsreferat von Renate
Günther-Green von der Werbeagentur Grey. Als
Botschafterin für Alphabetisierung ist sie dem
Forschungs- und Praxisfeld bereits seit langem verbunden
– sie war u. a. federführend für die Konzeption der
Fernsehspots des Bundesverbandes für Alphabetisierung
und Grundbildung e.V. Auf sehr eindringliche Weise
veranschaulichte sie die Kraft der Bilder und Worte in
der Werbung - einprägsame Bilder und klare einfache
Aussagen! |
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Aufgeteilt in
fünf verschiedene focal points arbeiteten
die Workshop-Teilnehmenden an-schließend in
verschiedenen Gruppen. In diesen aber auch
vielen Nebengesprächen und anre-genden
Unterhaltungen außerhalb des
Rahmen-programms wurde deutlich, dass das
heterogene Arbeits- und Forschungsfeld im
Alphabund marketingtechnisch noch einige
Aufgaben zu bewerkstelligen hat.
Neben konzeptionellen Überlegungen zu der
großen Publikationsreihe bedarf es auch der
Ein- |
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richtung geeigneter Strukturen, die den Wissenstransfer
vereinfachen und helfen, die guten und wichtigen
Erkenntnisse und Produkte des BMBF-Förderschwerpunktes
sowohl im „inner circle" als auch darüber hinaus
gemeinsam zu kommunizieren, um Nachhaltigkeit zu
erreichen. Die vielerlei Produkte müssten gebündelt
werden und in einer zentralen Botschaft und wieder
erkennbaren Marke zusammengeführt werden. |
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Als Vertreterin des
Verbundvorhabens MEMO diskutierte Pamela
Buggenhagen gemeinsam mit anderen
Tagungsteilnehmern im Workshop „Arbeit
und Wirtschaft" die Frage, wie man
Unternehmer, Gewerkschafter und
ARGE-Mit-arbeiter als Nutzergruppen für die
Themen und Angebote aus dem Handlungsfeld
Alphabeti-sierung ansprechen und motivieren
könne. Je nach Nutzergruppe und
Unternehmensbranche sollten unterschiedliche
Botschaften gewählt werden. |
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Allerdings seien bei der Ansprache auch Barrieren zu
überwinden wie Unkenntnis, Vorurteile, Fachsprache,
Kosten, geringe zeitliche Ressourcen, Sorge vor
Diskriminierung von Mitarbeitern. Erforderlich sei eine
Kooperation der Projekte, die an gleichen Produkten
arbeiten, im Sinne einer Bündelung der Kräfte.
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Besuch
bei der "Schweriner Volkszeitung" |
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Die Medien und im Speziellen die Zeitung
stand im Mittelpunkt des
Sachkundeunterrichts im
Rahmen des Memo-Projekts von
SBW. Gerade die regionale
Tageszeitung ist ein gutes
Mittel, sich über nationale
und internationale Politik,
kulturelle Veranstaltungen,
Leute der Region und ihre
Arbeit, Polizeiberichte,
Unterhaltung, Wetter und
vieles mehr zu informieren.
Nicht weniger wichtig sind
auch die verschiedensten
Anzeigen, um einen Job zu
finden oder ein Schnäppchen
zu machen. Wo und wie eine
Zeitung hergestellt wird,
lernte die Gruppe am
15.07.2009 bei einer
Betriebsbesichtigung in der
Gutenbergstraße kennen. Uns
begleitete Herr Klaus Hilmer,
ein ehemaliger Redakteur,
der 35 Jahre für die SVZ
tätig war und viel über den
Betrieb erzählen konnte.
So erfuhren die Teilnehmer,
dass täglich 115.000 Stück
gedruckt werden. Dafür
werden 11 Riesenrollen
Papier gebraucht, insgesamt
22 Tonnen. Die SVZ
beschäftigt etwa 200
Mitarbeiter, bei ihrer
Arbeit helfen ihnen die
modernsten Maschinen. Diese
laufen Tag und Nacht, außer
samstags. Die Teilnehmer
verfolgten den Weg der
Zeitung von der Redaktion
über die Druckerei, das
"Einschießen" der Prospekte
bis zur Verpackung. Die
Technik interessierte
besonders unsere Männer,
wohingegen die Frauen schon
auf die kommende Werbung
lauerten.
Der Ausflug war ein
interessanter und gelungener
Einblick, und Anregung
zugleich, nun öfter,
vielleicht auch regelmäßig
Zeitung zu lesen. |
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Die
Teilnehmer von SBW besuchen die Bundesgartenschau |
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Lange von unserer MEMO-Gruppe erwartet, ging
es am
13.Juli 2009 endlich auf die "BUGA"! Was diese ist, und
was man dort alles sehen kann, war die große Frage. Also
überlegten wir gemeinsam, welche Vorstellung jeder von
dem Großereignis hatte. Wichtiger Wortschatz, wie zum
Beispiel die Namen von vielen bekannten Blumen, Pflanzen
und Bäumen, wurde mit großem Interesse im Unterricht
besprochen und gelernt. Wie begeistert alle waren, als
diese Pflanzen dort dann erkannt wurden, war
unbeschreiblich. Bei herrlichem Sommerwetter konnten
alle die sieben Gärten der BUGA genießen. Dabei lernten
sie mehr über europäische und exotische Pflanzen, über
Wachstumsbedingungen, Entwicklung vom Samenkorn zur
erwachsenen Pflanze, das Alter von Bäumen an den Ringen
zu erkennen, woher die verschiedensten Obst- und
Gemüsesorten kommen und wie sie wachsen und vieles mehr.
Als besonders schön empfanden alle die Anlage ums
Schloss, die lange Brücke sowie die Blumenhalle mit den
Orchideen.
Dieser Ausflug war wirklich ein gelungener Höhepunkt des
MEMO-Projekts und eine gute Gelegenheit sich als Gruppe
weiter näher zu kommen und mit der neuen Mentorin, Frau
Ines Zimmer, bekannt zu machen. |
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Segeltörn auf der
Ostssee mit der Kogge „Wissemara“ |
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Nach
18 Monaten gemeinsamer Arbeit kamen anlässlich des
MEMO-Teilnehmertages aus allen Teilprojekten 40 Lernende
und MEMO-Akteure zu einem Segeltoern auf der Ostsee
zusammen. |
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VIDEO - Das Bergfest
auf der Kogge „Wissemara“ |
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Link zum Video des
Verbundpartners
RegioVision GmbH Schwerin |
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Bei bestem
Segelwetter, strahlendem Sonnenschein und
einer steifen Briese, wurde mit der Poeler
Kogge "Wissemara" in See gestochen.
Die Kogge, ein Nachbau des 1997 vor
Timmendorf auf der Insel Poel gefundenes
Schiffswracks und der größte in Europa
vorhandene Nachbau einer mittelalterlichen
Kogge, bot eine tolle Atmosphäre und
imposante Eindrücke im Zusammenspiel von
Wind und Wasser. |
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Der Ausflug nach Wismar wurde für die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem unvergesslichen
und einmaligen Erlebnis. Einmalig auch deshalb, weil
eine Reise an die Ostsee und ein Segelausflug für die in
der Regel arbeitslosen, geringfügig beschäftigten oder
in Helferjobs tätigen Menschen meist unerschwinglich
ist. Hinzu kommt, dass Probleme mit dem Lesen und
Schreiben die Mobilität der Betroffenen sehr
einschränken. Gemeinsames Lernen, Tätigsein und eben
auch gemeinsame Erlebnisse geben jedoch „Halt“, halten
die Motivation zum Lernen aufrecht und zeigen, dass auch
andere in ähnlichen Situationen leben. In den
Teilprojekten des Verbundes wurden bereits viel für die
Betroffenen getan und erreicht. Erste Beispiele zeigen,
dass man es schaffen und auch mit geringer Grundbildung
berufliche und damit persönliche Perspektiven entwickeln
kann. Die Akteure der Bildungseinrichtungen SBW,
RegioVision Schwerin, IMBSE, der AGENTUR DER WIRTSCHAFT,
der Produktionsschule Westmecklenburg sowie vom itf
Schwerin unterstützen dabei und beschreiten mit den
Lernenden neue Wege. |
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Teilnehmertag im
Verbundvorhaben MEMO – am 24. Juni 2009 auf der Poeler
Kogge „Wissemara“ |
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Parkfest in Greven –
die Produktionsschüler zeigten, was sie können |
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Gemeinsam mit der Gemeinde Granzin und dem
angrenzenden Gartentechnik-Unternehmen Schmidt & Co
veranstaltete die Produktionsschule Westmecklenburg am 20.06.2009 das diesjährige Parkfest in
Greven. Neben vielfältigen Attraktionen für die Familien
der Region bot die Produktionsschule eine
Handwerkerstraße der besonderen Art, welche die Besucher
in den Park hineinführte. Dort präsentierten die
jüngeren und älteren Mitarbeiter der Produktionsschule
ihre Produkte und Angebote. An jedem Stand hatten die
Gäste, zu ihnen zählte u. a. der Staatssekretär des
Sozialministeriums Mecklenburg-Vorpommerns, verschiedene
Möglichkeiten, handwerklich tätig zu werden bzw. den
Produktionsschülern beim Arbeiten zuzuschauen.
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Getreu dem Motto "Alles Handarbeit"
schmiedeten die jungen Leute, sägten
Holzfiguren, stellten das "Gattern" vor
(Fertigung von Brettern aus Baumstämmen) und
töpferten. Die Gäste des Parkfestes und die
Mitarbeiter der Produktionsschule konnten
sich auch im Melken üben. Für das leibliche
Wohl sorgte die Werkstattpädagogin der
Werkstatt "Veredlung, Vermarktung und
Hauswirtschaft" mit ihrem Team.
Teilnehmerinnen des MEMO-Projektes
erarbeiteten ein Produktionsschulquiz,
dessen Fragen den Besuchern einiges
abverlangten. Um alle Fragen richtig
beantworten zu können, mussten sie sich mit
der Geschichte und den einzelnen Werkstätten
der Produktionsschule beschäftigen. |
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Hierzu hatten die „MEMOrianer“ im Rahmen
ihrer Mentoringstunden Material vorbereitet und standen
den Quizteilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. Richtige
Antworten wurden mit kleineren Preisen belohnt. Sehr
begehrt waren die Gingkoblätter, die in der
Keramikwerkstatt in mehrtägiger Handarbeit gefertigt
wurden. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der
Produktionsschule nutzten das Parkfest, den Gästen zu
zeigen, dass Jugendliche, die den schulischen,
beruflichen und gesellschaftlichen Anforderungen bisher
nicht immer gerecht wurden, ihre Chance in der
Produktionsschule nutzen, um sich neue Perspektive zu
erarbeiten.
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Buchstabengeburtstag
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Am
12.06.2009 haben die Teilnehmer im Teilprojekt SBW ihren
„Buchstabengeburtstag“ gefeiert. Das heißt, dass alle
Teilnehmer der Gruppe nun alle Buchstaben des deutschen
ABC kennen, sprechen, lesen und erhören können. Das
bedeutet einen großen Schritt nach vorn in unserem
Alphabetisierungsvorhaben. Unsere Teilnehmer haben stolz
ihre „Glückwünsche“ zu diesem Anlass in Empfang genommen
und als Anerkennung und Motivation einen hochwertigen
Füller mit ihrem eingravierten Namen erhalten. Darüber
haben sich alle sehr gefreut. Jeder kann jetzt seinen
Namen schreiben und viele weitere Worte erlesen und
phonetisch erkennen und schreiben. |
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VIII.
Berufsbildungstage Mecklenburg-Vorpommern |
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Am 11.
Juni 2009 fanden in Schwerin die VIII.
Berufsbildungstage statt. In diesem Jahr standen sie im
Zeichen der Verzahnung von beruflichen Aus- und
betrieblichen Weiterbildung zur nachhaltigen
Personalentwicklung und Fachkräftesicherung in
Unter-nehmen der Region. In einem der vier Workshops
diskutieren die Teilnehmenden über die Frage, welche
Effekte die Verzahnung von Arbeiten und Lernen für
benachteiligte Personengruppen haben kann. Hierbei
brachten sich die Akteure des Verbundes MEMO und dabei
besonders der Produktionsschule Westmecklenburg ein.
Andreas Lehmann, einer der sechs Werkstattpädagogen in
der Produktionsschule Westmecklenburg, berichtete über
seinen pädagogischen Ansatz, seinen Alltag und seine
Erfahrungen in der Keramikwerkstatt. Hier arbeiten und
lernen Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren, die
schulmüde sind und sich größtenteils nicht den
Anforderungen des Schul- und Arbeitsalltages gewappnet
fühlen. Häufig haben sie in ihren jungen Leben einige
Schicksalsschläge erleiden müssen und wenig
Unterstützung in ihrem persönlichen Umfeld erhalten. In
den Werkstätten erleben sie, was es heißt, verlässliche
Beziehungspersonen neben sich zu haben, den Tag zu
strukturieren, Verantwortung zu übernehmen, dass auch
sie besondere Fähigkeiten haben, die sie entwickeln
können und müssen, um im persönlichen und beruflichen
Leben zufrieden und glücklich zu sein.
Die Mitarbeiter der Produktionsschule nutzen das
Tätigsein in den Werkstätten, den Umgang mit den
Produkten und den Werkzeugen, den Kontakt zu den jungen
Kollegen und den Kunden sowie den Verkauf ihrer Produkte
als Lernanlässe und gestalten dementsprechend die Lern-
und Arbeitsumgebungen sowie die Lernarrangements.
Zusätzlich haben einige Schüler die Chance, ihre
besonders geringen Grundkenntnisse im Rechnen, Lesen und
Schreiben durch ein zusätzliches berufs- und
interessenbezogenes Mentoring im Rahmen des
Verbundprojektes „Neue Lernwege - Mentoring-Modelle zur
Entwicklung persönlicher Lebenschancen und zur
gesellschaftlichen Integration durch nachholende
Grundbildung (MEMO)“ zu verbessern. |
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Einen
kleinen Einblick in die Arbeit der „Keramiker“ konnten
die Teilnehmer der BBT im Foyer von abc Bau bekommen.
Andreas Lehmann brachte einige Schüler der
Keramik-werkstatt mit, die an einem Stand ihre
Produktpalette präsentierten und sich auch an die
mitgebrachte Töpferscheibe setzten. Während der
Verkaufsgespräche mit den Teil-nehmenden der BBT wurde
deutlich, dass sie ihre Produkte mit Leidenschaft
anbieten sowie begeistert über ihre Arbeit mit dem Ton
und die Atmosphäre in der Werkstatt berichten. Das ist
aber gerade für diese Jugendlichen keine
Selbstverständlichkeit. |
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Lesen,
Schreiben und Rechnen in der Medienwerkstatt bei IMBSE |
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Jeden
Mittwoch kommen die „Memorianer“ in die
Mecklenburgstr. 65 in Schwerin zur
Medienwerkstatt der IMBSE GmbH.
Hier können sie mithilfe des
E-Learning-Portals www.ich-will-lernen.de
des Deutschen Volkshoch-schul-Verbandes e.
V., aber auch vielen anderen Angeboten,
lesen, schreiben und rechnen üben. Jeder
Lerner erhält ein auf seine Vorkenntnisse
abgestimmtes Lernpaket mit Online-Übungen.
Frei nach dem Motto „Lernen mit allen
Sinnen“ sind die Aufgaben audiounterstützt
und werden, wenn gewünscht, vorgelesen.
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Zahlreiche
Bilder, Zeichnungen und Animationen geben zusätzliche
Hilfen zum Verständnis. Alle Übungen sind interaktiv.
Die Lernplattform wird als ergänzendes Lernangebot
verstanden. Das, was nicht so gut bewältigt wurde, wird
durch den Mentor im Einzelunterricht aufgegriffen geübt,
gefestigt und vertieft.
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O-Ton der
Lerner: „Mir macht das Lernen mit der Plattform Spaß,
weil ich nicht gehetzt werde, weil nicht gleich jeder
mit bekommt, wenn ich Fehler mache, weil ich die Übungen
wiederholen kann, so oft ich will und ich mich freue,
wenn ich etwas richtig gelöst habe.“ „Da ich erklärt
bekomme, was ich eventuell falsch gemacht habe, kann ich
das bei den nächsten Übungen berücksichtigen.“ „Einmal
in der Woche, das reicht mir nicht, ich lerne auch
zuhause mithilfe der Plattform, weil es mir einfach Spaß
macht. Ich habe da meine Ruhe, werde nicht abgelenkt.“ |
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MEMO-
Turnier „Boule“ bei Regio Vision Schwerin |
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Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Teilprojektes
RegioVision trafen sich mit ihrer Mentorin am 22. Mai
2009 zum französischen Nationalsport „Boule“ in der
Mittags-Mai-Sonne auf dem Bouleplatz beim Marstall in
Schwerin. Mentorin Daniela Wagner erklärte und zeigte
zunächst Interessantes aus der Historie des Spiels, die
Spielregeln und Spieltechniken. Die Kugeln wurden
verteilt und die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich
auf dem Platz mit ihren Kugeln auszuprobieren. Schon
hier zeigten sich einige „Naturtalente“ für diese
Sportart. Jeder suchte für sich, unter eventueller
Berücksichtigung gesundheitlicher Einschränkungen,
persönlicher Kraft und Beweglichkeit, die ideale
Technik, um optimale Ziele zu erreichen.
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Nach der
Erwärmung folgte das Turnier in drei
Durchgängen mit ständig neu ausgelosten
Mann-schaften, wodurch sich immer neue
Konstellationen zur Strategiebesprechung
ergaben. Bei allem Ehrgeiz und Siegeswillen
kam aber auch der Spaß nicht zu kurz und
einige Teilnehmer planten bereits, ein
Kugelset zu erwerben und dieses Spiel in
ihre Freizeitaktivitäten aufzunehmen. Am
Schluss des Turniers stellten sich Frau
Weidner und Frau Stagneht mit dem gleichen
Punkteverhältnis als Sieger des Turniers
heraus, was auf Grund ihrer gesundheitlichen
Voraussetzungen noch höher zu bewerten ist. |
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Diese
gesellige und kommunikative Freizeitaktivität hat allen
Beteiligten viel Freude gemacht, ungeahnte Fähigkeiten
zum Vorschein gebracht und viele Anknüpfungspunkte für
die weitere Arbeit im Projekt erzeugt. |
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Gorodki
- Ein Freundschaftsevent |
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Nach
anfänglichen Bedenken wegen des Wetters startete am
28.Mai 2009 bei fast strahlendem Sonnenschein auf der
Gorodki- Anlage in der Hegelstraße Schwerin ein neuer
Event. 25 Teilnehmer und Mitarbeiter der Projekte MEMO
und EVA der RegioVision trafen sich, um gemeinsam einen
sportlichen Nachmittag zu erleben. Gestaltet wurde der
Event von Mitgliedern des Vereins „Freundschaft“ e. V.
in Zusammenarbeit mit dem NTS e. V.. Zunächst wurden
Spielregeln und Spieltechniken erklärt und Zeit
gelassen, die Technik unter Anleitung zu üben. Einige
entwickelten aus gesundheitlichen Einschränkungen heraus
ihre eigene unkonventionelle Methode den ca. 80 cm
langen 2 kg schweren Stick zu werfen. Und dies nicht
ohne Erfolg! So belegte Frau Stagneht aus dem MEMO-
Projekt am Ende des Turniers mit ihrer eigenwilligen
Technik einen großartigen 3.Platz. Nach dem Auftakt
folgte das Turnier in drei Durchgängen, wobei jeweils 10
Teilnehmer 20 Würfe absolvierten, was den Anderen
Gelegenheit bot, anzufeuern aber auch miteinander ins
Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und
auszutauschen. Die Teilnehmer und Mitarbeiter
verbrachten einen sehr amüsanten, aktiven und offen
kommunikativen Nachmittag.
Glückwunsch an die Gewinner … und einen herzlichen Dank
von der RegioVision an die Vereine „Freundschaft“ e. V.
und NTS e. V. für die gelungene Organisation.
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Projektwoche
„Notrufsysteme“ für die Migranten im Teilprojekt von SBW |
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Vom 11. bis zum 15. Mai
2009 wurde im Rahmen des Landeskundeunterrichts eine
Projekt-woche zum Thema: „Notrufsysteme in Deutschland“
durchgeführt. Die teilnehmenden Migranten wissen in der
Regel nicht, wie man einen Notfall melden muss, wie man
sich verhält und welche Schritte in welcher Reihenfolge
eingehalten werden sollten. Besonders wegen der großen
Anzahl der Kinder in den Familien der Teilnehmenden war
dieses Thema interessant und wichtig. Im Unterricht
wurde der Wortschatz zu diesen Inhalten gelernt und
gefestigt. Gemeinsam erarbeiteten sich die Teilnehmenden
ein Informationsblatt über die 5 W-Fragen und die
wichtigsten Notrufnummern für Schwerin: Polizei,
Feuerwehr, Notarzt und kinderärztlicher Notdienst,
Helios-Kliniken, Frauen in Not, Notdienste der
Wohnungsgesellschaften. |
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Als Höhepunkt
der Projektwoche stand am letzten Projekttag
ein Besuch der Feuerwehrleitzentrale der
Landeshauptstadt Schwerin auf dem Programm.
Dort konnten die Teilnehmer die
Einsatzwagen, die Unterkünfte und die
Feuerwehreinsatzpläne (speziell für unsere
Schule und die Wohnungen der Teilnehmenden)
besichtigen. Beim Treppensteigen im
Feuerwehrturm, der zum Trocknen der
Wasserschläuche in senkrechter Haltung
dient, aber auch für die Fitness der
Feuerwehrmänner vorgesehen ist, konnten die
Männer Besuchergruppe ihre eigene
körperliche Fitness unter Beweis stellen.
Auch das „Innenleben“ eines Rettungswagens
wurde mit Interesse und vielen Fragen
besichtigt. Ein Blick in die Leitzentrale,
in der die Notrufe eingehen und
weitergeleitet werden, rundete den
lehrreichen Ausflug ab. |
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Transferworkshop zum „Mentoring
in der Benachteiligtenförderung“
für den QuEo 50+ Trägerverbund |
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Am 06.
Mai 2009 wurde in den Räumen der RegioVision GmbH ein
Workshop für Akteure des QuEo 50+ Trägerverbundes im
Auftrag der ARGEn Schwerin, Nordwestmecklenburg und
Wismar durchgeführt. Ziel war es, die Erfahrungen und
Erkenntnisse aus dem MEMO-Verbundvorhaben
Arbeitsvermittlern, Jobmentoren und Projektleitern der
im QuEo-Pakt agierenden Bildungsdienstleister nahe zu
bringen.
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Sehr
interessiert diskutierten die Beteiligten
mit der Moderatorin Pamela Buggenhagen das
Thema „Werte im Mentoring“, deren Bedeutung
für eine erfolgreiche Unterstützung von
Arbeitssuchenden als sehr hoch eingeschätzt
wurde.
Die Umsetzung eines werteorientierten
Mentoring erfordert jedoch auch
Rahmenbedingungen und Strukturen, die nicht
überall gleichermaßen zur Verfügung stehen.
Das Ermöglichen eines Mentoring muss von
verantwortlichen Personen noch wesentlich
stärker als eine ihrer Aufgaben wahrgenommen
werden. |
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Mentoring-Workshop im
Verbund MEMO |
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Am 26. und 27. März 2009
veranstaltete der MEMO-Verbund für alle als Mentoren
tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Teilprojekte einen Workshop zum Thema „Mentoring in der
Benachteiligtenförderung“.
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Nach einer
Einstimmung zu den grundlegenden Konzepten
des Mentoring durch Pamela Buggenhagen, arbeiteten die
Teilnehmer intensiv zu folgenden Themen:
- Fähigkeiten von Mentoren und Erarbeitung eines
Kompetenzprofils
- Aufbau einer Mentoring-Beziehung
- typische Phasen im Mentoring
- Aspekte von "Nähe und Distanz", Psychohygiene
- unterschiedliche Mentoring-Stile
- zielgruppenspezifische Mentoring-Modelle
- Erfolgfaktoren eines Mentoring in der Benachteiligten-
förderung
Die täglich mit Teilnehmenden in den Projekten arbeiteten
Mentoren nutzten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszu-
tauschen und reflektierten dabei intensiv ihre Arbeit. |
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Der Workshop wurde am
nächsten Tag fortgesetzt, um dann schließlich in einer
größeren Runde die Ergebnisse zu präsentieren. Dazu
waren die Geschäftsführungen aller Teilprojekte
eingeladen, mit den MEMO-Akteuren zu diskutieren und den
aktuellen Stand der Projektarbeit zu erfahren. |
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Startschuss für den
Kurs bei SBW / 12. Januar 2009 |
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Heute wurden
im MEMO-Teilprojekt der Bildungseinrichtung
SBW 10 Teilnehmer herzlich begrüßt. Für die
Migranten aus Afghanistan, der Türkei, dem
Irak, aus Ghana, dem Libanon sowie Thailand
begann damit ein bis zum 30. Oktober 2010
andauernder Kurs. SBW verfolgt ein Konzept,
welches vor allem eine langfristige
Unterstützung über verschiedene Phasen
anstrebt – vom Sprechen und Verstehen der
deutschen Sprache über das Lesen und
Schreiben bis hin zu einer stärkeren
berufsbezogenen Grundbildung. Mittelpunkt
und konstante Bezugsperson ist für die
Teilnehmer ihre Mentorin und Dozentin Frau
Christiane Neureuter. Sie wird von heute an
für alle Fragen des Lernens aber auch für
die kleinen und großen Sorgen als
Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. |
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Christiane
Neureuter kann dabei ihre langjährige
Erfahrung nutzen, freut sich aber auch
darauf, über das Verbundvorhaben MEMO viele
zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung zu
haben sowie neue Ideen ausprobieren zu
können. So fanden alle Teilnehmer einen
liebevoll vorbereiteten Arbeitsplatz mit
ihrem persönlichen Lerntagebuch, ihrem
Buchstabenkasten und eigener Stiftedose vor.
Auch ein Projektmaskottchen saß schon
bereit, um den neuen „MEMOrianern“ bei SBW
zukünftig über die Schulter zu schauen und
auch mal über die eine oder andere Klippe
hinweg zu helfen. |
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Kerstin
Fligge / SBW und Pamela Buggenhagen / itf
Schwerin wünschten den Teilnehmern für ihre
Vorhaben alles Gute! |
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Eröffnung Projekt MEMO
bei der RegioVision GmbH |
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Am 09.Januar 2009 begann
das MEMO-Teilprojekt bei der RegioVision GmbH Schwerin.
Zunächst wurden die ersten sechs Teilnehmer von den
Projektverantwortlichen Frau Dr. Brandecker und Frau
Wagner herzlich begrüßt. Die meisten Teilnehmer suchen
schon mehrere Jahre in den unterschiedlichsten Bereichen
nach Möglichkeiten des beruflichen Wiedereinstiegs. |
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Von ihrer Teilnahme an
dem Projekt MEMO erwarten sie Anregung, Unterstützung
und Begleitung beim Auffrischen von verschütteten
Kenntnissen der berufsbezogenen Grundbildung und bei der
Aneignung neuen Wissens. Schwerpunktmäßig wird außerdem
an der Entwicklung individueller beruflicher Ziele und
an einer erfolgreichen Integration in den ersten
Arbeitsmarkt zusammen gearbeitet. Genutzt wird dabei das
Prinzip der „stabilisierenden Gruppen“. Durch kreative
Projektarbeit werden Stärken jedes Einzelnen aufgedeckt
und soziale Kompetenzen entwickelt. Gemeinsam werden
interessante Pojektevents organisiert, die den
Zusammenhalt der Gruppe noch verstärken und dadurch die
Kompetenzen jeden Einzelnen noch besser fördern. |
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Alle Teilnehmer gehen
hochmotiviert in dieses Projekt, weil sie die besondere
Chance der Unterstützung für eine nachholende
Grundbildung mit dem Ziel der Integration in Arbeit
ergreifen wollen. Sie werden dabei unterstützt von einem
emphatischen und erfahrenen Team von Pädagogen und
Jobmentoren. |
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MEMO-Workshop mit strategischen Partnern
auf der Schweriner Bildungsmesse 2008 |
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Am 21.
und 22. November 2008 präsentierte sich das
Verbundprojekt MEMO im Rahmen der Schweriner
Bildungsmesse.
An einem Informationsstand lagen zahlreiche
Materialien zum Thema Grundbildung sowie zum
Projekt aus. Die Vertreter der
Verbundpartner freuten sich, Besucher der
Bildungsmesse an dem Stand begrüßen und die
Vorhaben des Projektes sowie erste
Ergebnisse erläutern zu können. |
Die Geschäftsführer der Agentur für Arbeit, Herr
Westkamp, der ARGE Schwerin, Herr Gerth, sowie der
Regionsvorsitzende des DGB Nord, Herr Fröde, wurden auf
ihrem Messerundgang ausführlich über MEMO informiert und
nochmals zum sich anschließenden Workshop eingeladen.
Unter dem Thema „Berufsbezogene Grundbildung –
Anforderungen der regionalen Wirtschaft“ diskutierten
rund 30 Gäste, darunter Vertreter von
Bildungseinrichtungen, von Vereinen und Verbänden, der
Verwaltung, der ARGEn, aus dem Ministerium für Bildung,
Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern sowie
regionalen Unternehmen mit den Projektakteuren über die
Ziele und Vorhaben des Verbundes. Sehr interessiert
wurden die Ergebnisse der aktuellen
Unternehmensbefragung zur Kenntnis genommen.
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Herzlichen Dank den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern von SBW! Die mit viel Liebe
vorbereiteten landestypischen Speisen aus
der Türkei, dem Irak und Vietnam wurden von
den Messebesuchern gern verkostet.
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Die Teilnehmer vermittelten neben einen
„geschmackvollen“ Eindruck vom Essen in ihren
Herkunftsländern auch einen Eindruck über das bunte
Leben im Kurs bei SBW. |
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6. Fachtagung
Alphabetisierung vom 29. bis 31.10.08 in Leipzig |
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Die sechste Fachtagung
Alphabetisierung fand im Rahmen der
UN-Weltalphabetisierungs-Dekade und in Zusammenarbeit
mit dem „Bündnis für Alphabetisierung“ statt. Sie wurde
gefördert vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF). In Vorträgen, Workshops und
Podiumsdiskussionen diskutierten mehr als 300 Experten
und 60 Betroffene drei Tage lang verschiedene Fachthemen
diskutieren und gingen dabei besonders auf die
Interessen funktionaler Analphabeten ein. Ein
Schwerpunkt war die Frage der gesellschaftlichen
Teilhabe von lese- und schreibschwachen Erwachsenen. |
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Im Rahmen einer
Projektmesse stellten sich vom BMBF geförderte
Verbundprojekte im Förderschwerpunkt „Forschungs- und
Entwicklungsvorhaben im Bereich Alpha-betisierung /
Grundbildung für Erwachsene“ vor und gaben Einblicke in
ihre Arbeit.
Auch das Verbundvorhaben MEMO konnte sich hier
präsentieren und fand ein beeindruckendes Interesse der
Tagungsteilnehmer vor. Binnen kurzer Zeit waren
sämtliche Materialien vergeben, zahlreiche Gespräche
wurden geführt und viele neue Kontakte geknüpft. |
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Die gesamte
Veranstaltung war perfekt vorbereitet und erhielt vor
allem über die Beiträge der Betroffenen eine besondere
Atmosphäre. Vielen Dank an die Organisatoren für drei
sehr bereichernde Tage! |
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Schulung in der
Medienwerkstatt |
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Am 16. Juni 2008
erhielten interessierte Projektakteure sowie zukünftige
Dozenten und Mentoren einen Einblick in die
Medienwerkstatt unseres Projektpartners IMBSE GmbH. Zum
Start der neu eingerichteten Medienwerkstatt führte
Birte Uhlig, Mitarbeiterin im Projekt „Zweite
Chance Online“ des Deutschen Volkshochschulverbandes,
eine Fortbildung unter dem Thema „E-Learning in
Alphabetisierung und Grundbildung“ durch. Gleichzeitig
erhielten alle Teilnehmenden eine Einführung in die
Bedienung des Lern- und Tutorenportals
www.ich-will-lernen.de.
Viele der
Projektakteure nutzten die Gelegenheit, um sich als
Tutoren für diese Lernplattform registrieren zu lassen.
Damit können sie nun eigene Kurse einrichten und
Lernende über die Plattform betreuen. |
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MEMO auf den VII.
BerufsBildungsTagen Mecklenburg-Vorpommern 2008 |
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Am 05. und 06. Juni 2008
führten der Förderkreis für Personalentwicklung,
Weiterbildung und Neue Medien e.V. und das itf
Innovationstransfer- und Forschungsinstitut Schwerin
gGmbH die nunmehr VII. Berufsbildungstage
Mecklenburg-Vorpommerns durch. Veranstaltungsort war
diesmal das IT College in Putbus auf Rügen. Unter dem
Thema „Nachhaltige Fachkräfteentwicklung und -sicherung
für Unternehmen in der Region als kontinuierlicher
Prozess von der Berufsorientierung zum Lebenslangen
Lernen“ wurden vielfältige Modelle zur
Berufsorientierung, praxisnahen Ausbildung sowie
arbeitsintegrierten Kompetenzentwicklung vorgestellt und
diskutiert.
Vertreter des
Verbundprojekts MEMO nutzen die Gelegenheit, um Ziele
und Vorhaben zu präsentieren und mit den
Tagungsteilnehmern ins Gespräch zu kommen. Es gelang so,
den Blick von der die Tagung bestimmenden
Fachkräftediskussion inklusive steigender
Qualifikationsanforderungen zu denen zu lenken, die
unterhalb der Facharbeiterebene Beschäftigung suchen.
Die Entwicklung berufsbezogener Grundbildung für
sogenannte einfache Tätigkeiten könnte für viele der
Bildungseinrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns zukünftig
stärker zum Thema werden. |
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1. Workshop
im Projekt MEMO |
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Neben den
monatlichen stattfindenden Arbeitberatungen trafen sich
die Akteure des Verbundes zu einem ersten inhaltlichen
Austausch am 28. und 29.02.2008 in Wittenburg.
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Ziel des
2-tägigen Workshops war eine Bestandsaufnahme bezüglich
der Ziele und Vorhaben des Verbundvorhabens sowie eine
Überarbeitung der ersten Arbeitshypothesen aus der Phase
der Projektinitiierung und Antragstellung. Gleichzeitig
sollten neue Kollegen die Chance erhalten, an die
bereits geführten Diskussionen anzuknüpfen und eigene
Vorstellungen einzubringen. |
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weitere
Informationen |
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